Gay Romances

The assignment - Evangeline Anderson

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Inhalt:

Sean O'Brian und Nicholas Valenti sind Cops, Partner und die besten Freunde. Seit 6 Jahren arbeiten sie erfolgreich zusammen, vertrauen einander blind. Genauso sieht es auch ihr Vorgesetzter und wählt beide für einen äußerst heiklen Auftrag aus. Sie sollen im RamJack, einem privaten Schwulenclub, Jagd auf einem Drogenboss machen. Undercover – Valenti als Sugardaddy und O'Brian als Toyboy. Während O'Brian sich sofort einverstanden erklärt, zögert sein Partner zunächst. Denn Valenti hat sich vor einigen Monaten in O'Brian verliebt und befürchtet das Schlimmste. Zu Recht, schon beim Üben in der Schwulendisco kribbelt es gewaltig zwischen ihnen. Während O'Brian ihren Reaktion keinerlei Bedeutung beizumessen scheint, hat Valenti zunehmend Angst, sich zu verraten und so ihre Freundschaft zu gefährden.


Kritik:

Die besondere Situation, der die beiden Protas ausgesetzt sind, macht natürlich den Reiz aus. Von leidenschaftlichen Küssen über die erfundene Kennenlerngeschichte bis hin zum Wankathon ist alles dabei. Wobei wir bei den Erotikszenen wären Sehr gefühlvoll und anregend beschrieben, bisweilen mit dem Hang zu leicht kitschigen Phrasen, über die ich gern hinweg gesehen habe. Denn im Gegensatz zu anderen Autoren bemüht Anderson sich um eine abwechslungsreiche - zwar direkte, aber nie ordinäre - Sprache, mit dem Schwerpunkt auf der Gefühlsebene. Allgemein steht die Entwicklung der Beziehung zwischen Sean und Nick im Vordergrund. Da der Roman aus Nicks POV geschrieben ist, leidet man mit ihm und seinen Ängsten und Hoffnungen. Wobei sich Nick vieles selbst einredet, denn Sean verhält sich ihm gegenüber sehr liebevoll.

Äußerst geschickt hat die Autorin die Handlung in die 80iger Jahre gelegt, vermeidet sie doch so den notwendigen Schutz vor HIV. Dem heutigen Leser stößt das Fehlen der Kondome erst sauer auf, bis man sich an die Jahresangabe erinnert :/.

Eine nette Zugabe ist die Kurzgeschichte „I'll be hot for Christmas“, ein Jahr später und diesmal aus O'Brians Sicht.


Fazit:

Ein erotischer und romantischer Zeitvertreib, der mir einiges Herzklopfen beschert hat. Sean und Nick wachsen einem sofort ans Herz und so verzeiht man die zum Teil unrealistisch anmutenden Begebenheiten.

8.8.09 22:18

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